Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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daraus entſtehe. Da ward ſein Plan vernichtet, ohne daß er ſie wiedergeſehen. So verli aufs Neue die unglückliche Gattin und zog weit fort i eilige Land, um ſich bei minder chönen für Fliſa⸗ beth's Verluſt zu tröſten. Denno nnte er ſie nie ganz vergeſſen, eben weil er ſie nie beſaß. Als er darum mit Weyſpriach aus Paläſtina zurückgekehrt erſuhr, daß Kö⸗ nig Mar nach Nürnberg komme, ſchloß er ſich dem Ge⸗ ſolge des Markgrafen Friedrich von Brandenburg an. Er durſte Eliſabeth nun wiederſehen in ihrer ganzen Schön⸗ heit, die, wenn er ſie mit ihrer jugendlicheren Erſchei⸗ nung von einſt verglich, nur die Veränderung erfahren, daß ſie eine üppig blühendere geworden war, und daß an die Stelle einer ſchwärmeriſchen Sinnigkeit in ihrem Angeſicht der Stempel ſtolzen Selbſtbewußtſeins und gei⸗ ſtiger Hoheit an ſich zu erfahren, daß ſie den ganzen alten Zauberbann auf ihn übe. Um ſo mehr verdroß es ihn, daß ſie ſein Vorbeireiten unter ihrem Chörlein gar nicht bemerkte, und da er auch inzwiſchen nicht erfahren, was aus ihr geworden, ſo wendete er ſich mit der Frage danach an Markgraf Friedrich, und war frech genug, wie er von ihrer Verheirathung hörte, ſich zu rühmen, daß er einſt ihre Gunſt beſeſſen.

Auf der Hallerwieſe wollte er die frühern Rechte auf ſie geltend machen, dachte er durch die Sprache ſei⸗