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durch die Antwort des Goldſchmieds ſich ſo hingehalten zu ſehen. Als endlich die drei Wochen vorüber waren, ſandten ſie nächtlicher Weile ein paar ihrer Knappen mit der für die Nadel geforderten Summe zu Meiſter Dürer, und der Knappe mußte froh ſein mit einer abſchlägigen Antwort davon zu kommen.
Nun war die Hilſe der Hallerin verwirkt— ja man mußte noch froh ſein, wenn ſie in ihrem Aerger nicht plauderte und den Ritter, der ihr durch ein Verſprechen Hoffnungen erregt, die er nicht erfüllen konnte, in ſeinem Vorhaben zu ſtören ſuchte. Doch erhielt ſie die Furcht, durch eine Mittheilung zum Nachtheil des Ritters zugleich ſich ſelbſt zu ſchaden, bei dem Vorſatz des Schweigens; aber ſie hoffte, daß ſich eine Gelegenheit finden werde dem Ritter zu zeigen, daß man eine Nürnberger Patri⸗ zierin nicht ungeſtraft hintergehe, und wartete auf dieſelbe. Vergeſſen würde ſie die Tänſchung nie.
Indeß hatte Weyſpriach wenig Neigung, für Eber⸗ hard von Streitberg noch fernere Schritte zu thun, und verwies dieſen allein auf die Hilfe des Juden, als dieſer wieder mit ſeiner Tochter auf ſeinem Hauſirergange in das Schloß kam. Er ſchlug die alte Jacobea als Bun⸗ desgenoſſin vor, die mit Eliſabeth's Amme in einem Hauſe wohnte; aber man wollte dem Juden nicht allein trauen und behielt ihn ſo lange bei ſich, bis Rachel nach
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