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hätten; zu den Verwundeten aber ſolle er den beſten Bader ſchicken und ihnen auf ſeine Koſten die beſte Pflege angedeihen laſſen, oder wenn ſie ſtürben— ſie ſchauderte bei dem Gedanken— das beſte Begräbniß.
Für ſich allein ſann ſie weiter nach, welch' ein Netz von Verrätherei ſie umſpinne. Dies Ereigniß hatte etwa vier Wochen ſpäter ſtattgefunden als ihr Beſuch bei dem Goldſchmied Dürer. Drei Wochen nach dieſem war der Meiſter beſtürzt zu ihr gekommen und hatte ihr erzählt, wie Tags vorher nicht jene alte Frau, ſondern ein Knappe mit geſchloſſenem Viſir zu ihm gekommen und die Nadel verlangt habe. Er ſei wohl vorbereitet geweſen eine alte Frau ſeſtzunehmen, aber nicht einen geharniſchten Mann. Dennoch habe er ihm kurz und rund erklärt, daß er die Nadel niemals machen werde, da man ihn belogen und die Beſitzerin ſie nie verloren habe. Da der Knappe ſein Schwert gezogen, habe er nach Hilfe geſchrien, aber ehe ſie gekommen, ſei Jener fort geweſen, nachdem er Vieles in ſeiner Werkſtatt zer⸗ trümmert. Meiſter Dürer kannte den Knappen ſo wenig wie jene Frau; mit der Beſchreibung derſelben ſtellte aber Eliſabeth jetzt Vergleichungen an, und der Gedanke gewann Wahrſcheinlichkeit, daß jene alte Frau in der Goldſchmiedswerkſtatt und in der Hütte dieſelbe gewe⸗ ſen. Dennoch ſuchte ſie vergeblich in dieſen Ränken, welche
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