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ulrich war dazu bereit, aber er blieb ſo unter den Bäumen verſteckt, daß er auch von der Hütte aus nicht geſehen werden konnte.
Plötzlich ſprengte ein geharniſchter Ritter an ihm vorüber, er ſprang vom Pferd und band es an einen Baum; in der Ferne hörte man noch mehr Pferdegetrap⸗ pel. Zu Fuß ging er an die Hütte und lauſchte am Fenſter. Ein mattes Licht ſchimmerte daraus. Außen war es dunkel geworden. Ulrich ſchlich ihm leiſe ſo weit nach, als er es wagen konnte, um nicht geſehen zu werden.
Es dauerte noch eine Weile, da trat Eliſabeth aus der Hütte von dem Diener gefolgt. Der Ritter näherte ſich ihr und bot ihr ſein Geleit, wie es ſchien— Ulrich verſtand keine Worte— er hörte einen ſchrillenden Hilfe⸗ ruf Eliſabeth's, dann des Dieners, dann einen gellenden Pfiff des Ritters. Auch Ulrich ließ einen lauten Ruß er⸗ tönen und ſtürzte auf den Ritter zu; die Schwerter blit⸗ ten im Dunkeln, der Diener floh, der Ritter hielt Eliſa⸗ beth; an ſeinem Panzer prallte Urich's Schwert machtlos ab, aber ihn traf das des Ritters in die Seite, er wankte— noch knieend hielt er Stand; da kamen die an⸗ dern Baubrüder, kamen auch die Knappen; Erwin hatte ſich des ledigen Pferdes des Ritters bemächtigt und war nach Nürnberg gejagt Hilfe zu holen; ſie kam ſchnell, da das Häuschen nur eine Viertelſtunde von der Stadt.


