Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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ter ſagen; da findet es ſich dann, ob Jemand unſerer Hilfe bedarf.“

„Es iſt der beſte Rath,“ ſtimmte Hieronymus bei; „obgleich das Mädchen uns ſelbſt ja vor dem Raubritter warnte, dem wir nun entgegen gehen. Wie, wollte er nicht ausſprengen, unſere Mütter wären Heren?“

ulrich nickte ſinnend mit dem Kopfe.„Deine Mut⸗ ter kennt hier Jedermann,“ ſagte er,„und zum Glück iſt man hier noch vernünftig und glaubt nicht an den neuen Unſinn, der von herrſchſüchtigen Prieſtern erſonnen worden, um nicht nur über den Glauben, ſondern auch über Ehre und Leben des deutſchen Volkes die Herrſchaft zu erhalten. Aber in meiner Heimath hat der Hexenglaube ſchon lange Zeit manches Opfer geheiſcht— dort waren wir ja Frankreich, ſeiner Wiege näher. Dir allein kann ich ſagen, was noch nie und gegen Niemand über meine Lippen gekommen: Da mir die Benediktiner die nöthigen geugniſſe gaben, ſagte Pater Anſelm, mein Gönner, ver⸗ traulich zu mir:„Forſche und frage draußen im Reich nicht mehr nach Deiner Mutter. Wir haben Dir das Zeugniß ehrlichen Herkommens gegeben, ohne das Du nicht freier Maurer werden kannſt, und es iſt auch wohl verdient; aber ſpäter hat man Deiner Mutter üble Dinge nachgeſagt, ſorſche und frage nicht weiter!“ Vergeblich beſchwor ich ihn mir mehr zu ſagen, wenn er mehr von