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rechnete der reichsſtädtiſche Handelsherr, daß der eine durch ſeine Entſernung auf dem Thron, wie durch den Raum ungefährliche Nebenbuhler ihm die Furcht vor je⸗ dem andern erſpare; denn aus den gewöhnlichen Alltags⸗ menſchen ihrer Umgebung konnte ihm keiner erwachſen, der mit dem Einen ſich hätte meſſen können.
In dieſer Beziehung war Eliſabeth wirklich von ih⸗ rem Gatten verſtanden, wie wenig er ſonſt auch der Mann war, die Höhen und Liefen eines weiblichen Cha⸗ rakters zu ermeſſen, wie dieſer Eliſabeths. Sie hatte den Triumpf ihres Geiſtes und ihrer Schönheit mit vollen gügen genoſſen, wie der König hier war, von Begeiſte⸗ rung war ſie durchzuckt worden bei dem Gedanken, daß dieſelbe Männerhand, welche ihre kleine Hand zärtlich drückte, die Geſchicke einer Welt und das Sccpter über viele Lande zu halten berufen war. Herrlich war es ihr erſchienen, die Gedanken des Mannes zu erforſchen, auf den viele Millionen Angen voll Hoffnung und Erwar⸗ tung blickten: von ihm die Rettung aus verwilderten Zuſtänden hofften, eine neue Aera, eine neue Form für ausgelebte Verhältniſſe, und göttlich die eigenen Gefühle neben ihm auszuſprechen, aus den Flammen des eigenen Geiſtes Funken in das Licht des ſeinen zu werfen, mit einem kühnen Wort vielleicht die Anregung zu geben zu einer kühnen That, oder wieder durch eine weiblich


