Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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alles noch daſtehende Confekt ſeinen kleinen Geſchwiſtern mitzunehmen, und damit war er entlaſſen.

Eliſabeth warf ſich wie erſchöpft auf einen Polſter⸗ ſtuhl und lehnte das ſtolze Haupt müde zurück.

Wie war ihr denn? So lange der König hier war, hatte ſie in einem glücklichen Rauſch gelebt. Er erſchien ihr als das Ideal eines Mannes, eines Helden auf dem Thron. Und ſie war es vor allen Frauen, der dieſer auserleſenſte aller Ritter auch die auserleſenſten Huldi⸗ gungen weihte. Sie hatte ſie annehmen dürfen ohne Furcht, ſie durfte daran zurückdenken ohne Scham und Reue, denn es knüpfte ſich nichts Unwürdiges oder Er⸗ niedrigendes daran. Vor aller Augen hatte er ſie aus⸗ gezeichnet vor allen Nürnbergerinnen, und vielleicht noch ſtolzer und glücklicher als ſie ſelbſt war ihr Gemahl über die ihr zu Theil gewordene Gunſt. Das Verſprechen des Königs, das Nächſtemal in ſeinem Hauſe ſeine Wohnung außuſchlagen, machte ihn zum glücklichſten Sterblichen; er knüpfte daran ſogleich die Hoffnung, daß er dann wohl an das Ziel ſeiner Wünſche gelangen und den Adelſtand, nach dem er lange trachtete, erlangen werde, ja wenn er in etwas mit ſeiner Gemahlin nicht ganz zufrieden war, ſo war es eben nur, daß ſie nicht ſchon jetzt die Adelswürde vom Könige erbeten, da ihr dieſer gewiß keine Bitte abgeſchlagen hätte. Wohl gab es Leute