Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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chen geſprochen wird,“ warſ Eliſabeth hin.„Ihr ſcheint jene beiden Baubrüder zu kennen?“

„Nur den Einen von ihnen, mir ſcheint er ein außerordentlicher Menſch!“

„Sein Name!“

„Ich kenn' ihn nur als Ulrich von Straßburg.“

„Und warum erſcheint er Euch als außerordentlich?“

Albrecht zuckte die Achſeln.„Er iſt ſo begeiſtert für die Kunſt, er iſt ſo aufgeklärt und voll großer Anſchau⸗ ungen, dabei ſo freundlich und mild, zum Beiſpiel gegen Lernbegierige wie ich, trotzdem daß ich, wie uns die Bau⸗ brüder nennen, ein Profaner bin und er mir gewiß nicht mehr von ſeinem Wiſſen mittheilen wird, als ſeine Ge⸗ ſetze erlauben.“

„Hab't Ihr ihn ſeit jenem Tage wiedergeſehen?“

„Ja, aber wir haben wenig zuſammen geſprochen; ſein Gönner, Herr Anton Kreß, der Propſt von St. Lo⸗ renz, war bei ihm.“

Eliſabeth hatte ihr Eramen beendet. Albrecht hatte erwartet, da ſie einmal nach ſeiner Bekanntſchaſt mit den Baubrüdern fragte, ſie werde ihm ihren Dank für Ulrich auſtragen, denn eigentlich war es doch nur dieſer, der ſie aus den Händen des Ritters befreit. Allein Gliſabeth brach das Geſpräch ab. Sie drang nur noch in Albrecht,