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ſcheuten ſeine Angehörigen, die ſie eines Frevels über⸗ führen und habhaft werden konnten, nach ihren ſtrengen Geſetzen zu ſtrafen und zu richten.
Schon an dieſem belebten Verkehr hätte der Jüng⸗ ling erkennen müſſen, daß er dem Ziel ſeiner weiten Wanderſchaft ſich endlich näherte— aber als er jetzt aus dem gewaltigen Reichsforſte trat, durch den ſein Weg zuletzt geführt: da lag ſie vor ihm, die große, ſich weit ausbreitende Stadt, in der doch ein Giebel dicht an den andern gedrängt den Nachbar zu überragen ſtrebte, indeß zahlreiche Thürme miteinander wetteiferten den Himmel zu begrüßen und in kunſtvollen Formen ſich von ihm abzuzeichnen. Höher darüber thronte die Veſte, die vor etwa fünfzig Jahren neu erbaut worden war von den Bürgern Nürnbergs, nachdem ſie Ludwig der Bärtige von Baiern 1420 niedergebrannt und Markgraf Friedrich von Brandenburg ſie ſammt allen Rechten einige Jahre ſpäter an die Stadt Nürnberg verkauft hatte. Da und dort blinkten die grünen Wellen der Peynitz, welche die Stadt durchſtrömt und in zwei Hälften ſchneidet: die Lorenzer und die Sebalder Seite, ſo genannt nach ihren Kirchen, den herrlichſten Denkmalen gothiſcher Baukunſt. Da und dort, beſonders aus den Vorſtädten ſteigt dü⸗ ſterer Rauchs auf, der kommt aus den gewaltigen Schorm ſteinen der zahlreichen Gießhütten, in denen die Kunſt


