Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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vertrieben hätte. Indeß wenn er nur eine Gelegen⸗ heit fand ſie anderwärts zu treffen, ſo war es vielleicht gerade piquant, einem weiblichen Weſen nahe zu ſtehen, das ganz außerhalb des Kreiſes war, in dem er ſich bewegte. Mit ungebildeten Frauen und Mädchen zu verkehren war ihm niemals möglich geweſen er behauptete ſogar, daß die Töchter der niederen Stände in Stadt und Land eine Atmoſphäre umgebe, in der er kaum zu athmen, noch weniger ſich behaglich zu fühlen vermöge aber wo er dieſelben feinen For⸗ men wiederfand, an die er von Kindheit an gewöhnt, wo der Grad der geiſtigen und geſellſchaftlichen Bildung dem ſeinen gleich kam, da mußte es angenehm und intereſſant ſein, eine Freundin ſo in aller Stille zu haben. Und zudem: ſeine Humanität, ſein Wohlthätigkeitsſinn kamen mit in's Spiel er unterſtützte ſo viele verſchämte Arme auf die zarteſte Weiſe ſollte ſich nicht auch eine Form finden laſſen, Felicitus zu unterſtützen. In dieſe Gedanken war er wie an jenem Abend, ſo

auch am Morgen des folgenden Tages vertieft, als

Sigismund kam, ſeinen Abſchiedsbeſuch zu machen. Er war in der glücklichſten Stimmung durch die ihm gewor⸗

ſein, einer ruhmvollen Zukunft entgegenzugehen. Der Capellmeiſter, der von großem Einfluß in der muſikali⸗ ſchen Welt war, hatte ihm Empfehlungen in mehrere

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denen Triumphe, er fühlte ſich gehoben von dem Bewußt⸗

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