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bedeutende Städte gegeben, hatte ihm für ſeine Violin⸗ compoſitionen einen Verleger verſchafft— und wie er dies Alles Störmthal erzählte, ſagte er: das ſei Alles ſo viel Glück auf einmal, daß ihm nun weiter gar nichts zu wünſchen übrig bliebe, als daß ſeine Eltern und die Herrſchaft aus der Waſſerburg Zeugen ſeines Trium⸗ phes geweſen wären.
„Nun, das wird über kurz oder lang doch geſchehen,“ ſagte Störmthal, nachdem ſie hierüber weiter geredet hatten,„kommen Sie zum Weihnachtsfeſt nach Fried⸗ leben, ich werde in Störmthal ſein und es wird mich nur ein Wort koſten, Sie auf der Waſſerburg wieder einzuführen— verlaſſen Sie ſich darauf!“
Sigismund ſchüttelte ungläubig den Kopf und ſagte:„das iſt noch zu früh.“— Störmthal ließ ihn nicht weiter reden, ſondern ſagte:„Lieber Ambach— ich verſpreche nur, was ich halten kann— wir feiern dort zu Weihnacht ein Doppel⸗ feſt und wenn ich ſelbſt wünſche, daß der Tag unſerer
Verlobungsfeier ein allgemeiner Freudentag ſei.—
„Ihrer Verlobung?“ unterbrach ihn Sigismund, als habe er nicht recht gehört.—
„Iſt Ihnen das noch neu?“ antwortete Störm⸗
thal,„ich glaubte nur, Sie ſchwiegen aus Diseretion davon, weil die Sache hier noch ein Geheimniß iſt— wie mir ſcheint, weiß aber in Ihrer Heimath ſchon die


