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lichen, für mich ſchimpflichen Weiſe zu thun— und Du, wenn Du durchaus lieber unnütze Verſe machen wollteſt, ſtatt zu zeigen, daß Du etwas Ordentliches gelernt, brauchteſt doch keine politiſchen Gedichte drucken zu laſſen und den Namen Ahlhorn zu den übel ange⸗ ſchriebenen zu ſtempeln!“
Vergeblich kämpfte Richard noch eine Weile gegen ſolche Anſchauungen— Paul wies die zur Verſöhnung gebotene Hand zurück, ſie waren eben jetzt am Thor des Gerichtsamtes angekommen, für den Gerichtsrath war das eine erwünſchte Gelegenheit die Unterredung abzubrechen:„Ihr habt Beide das, was ich für Euch thun wollte, nicht angenommen— ich werde nie etwas gegen Euch thun, das ift Alles, was ich dem gemein⸗ ſchaftlichen Vater ſchuldig bin— im Uebrigen habt Ihr das ſchöne Band zerriſſen, das uns verband— und ſo mag denn Alles bleiben, wie es jetzt iſt.“ Er reichte Richard die Hand, der ſie lange drückte und endlich noch ſagte:
„Nun, wie Du willſt— ich weiß, Du würdeſt trotz alledem uns Dein Haus wieder öffnen— wenn Deine Frau nicht wäre. Sie beherrſcht Dich und um das um ſo ſicherer zu können, hat ſie uns von Dir vertrie⸗ ben!“
„Genug!“ ſagte der Gerichtsrath, winkte zürnend mit der Hand und ging die Stufen, die in die Hallen


