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der Scheidewand ſtehen, die ihn auch von dem liberal⸗
ſten Ariſtokraten trennte er wußte nicht, wie ſehr ihn dieſer mit verurtheilen würde, wenn der Hauptmann ihn vielleicht verklagte, ſein Auge zu Editha erhoben zu haben— und ſo brach er ein Geſpräch ab, das mit weiteren Erklärungen auch nur zu weiteren Verwicklun⸗
gen führen konnte— mochte denn, nach wie vor, Alles
dem Zufall überlaſſen bleiben. Das aber ahnte er
nicht, welches Intereſſe Störmthal an Editha nahm und
wie der Wunſch, ſich von einem, wie er meinte, unbe⸗ fangenen Beobachter berichten zu laſſen, in welcher Art
ſich das Weſen des jungen Mädchens während dieſer
zwei Jahre weiter entwickelt hatte, Störmthal mit ver⸗
anlaßt haben mochte, gerade mit Sigismund ſo vertrau⸗ lich zu verkehren.
Denn Störmthals Mutter hatte ſchon lange in ihren Briefen Editha's immer mit beſonderer Vorliebe gedacht und in ihrem letzten, den ſie dem Sohn vor ſei⸗ ner Rückkunft geſchrieben, es vffen ausgeſprochen, daß ſie keinen größeren Wunſch kenne, als einſt, vielleicht ſchon bald, Editha als Wilfrieds Braut und ihre künf⸗ tige Schwiegertochter zu begrüßen. Sie wußte kein Mädchen weit und breit ſo recht nach ihrem Herzen, wie dieſes, keines, das ſie lieber in ihre Familie aufnehmen,
dem ſie das häusliche Glück ihres Sohnes anvertrauen in die Wagſchaale
möchte. Und was denn auch mit


