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Stoßen immerhin das Gute, alte Bekannte zuſammen⸗ zuführen! Leben Sie jetzt hier, oder ſind Sie ein Frem⸗ der? im letztern Falle, wenn Sie noch keine Wohnung haben, begleiten Sie mich in das Hötel, auf alle Fälle aber ſteigen Sie mit in meinen Wagen, damit wir zu⸗ ſammen nach der Stadt fahren!“
Sigismund erkannte Herrn von Störmthal, obwohl er überraſcht war, ihn, den er auf einem fernen Ge⸗ ſandtſchaftspoſten wußte, hier plötzlich wiederzuſehen.
Beide hatten ſchon vor längerer Zeit ihre Be⸗ kanntſchaft im Schloſſe zu Friedleben gemacht.
Wilfried war der zweite Sohn eines Herrn Peter
von Störmthal, deſſen Gut Störmthal in der Nähe
von Friedleben lag, ſo zwar, daß, wenn auch die Schlöſſer einige Stunden auseinander lagen, doch die dazu ge⸗ hörigen Fluren zuſammengräuzten. Der ältere Sohn Hans war Majoratsherr und Erbe des Gutes, jetzt bereits ſeit einem Jahre nach dem Tod ſeines Vaters im Beſitz desſelben, das er mit ſeiner jungen Frau Mathilde und ſeiner Mutter bewohnte.
Wilfried hatte, nur jetzt ſeit zwei Jahren nicht, aber ſonſt immer, trotz ſeiner Carriere im Staatsdienſt, Zeit gefunden, zuweilen einige Wochen in Störmthal zuzubringen und da man mit Friedleben immer im freundnachbarlichen Verkehr war, ſo hatte er dort auch den Schulmeiſtersſohn, den Studenten Ambach, oft genug
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