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der ſich von ſeiner Liebe gar keine Rechenſchaft gab, eben weil ſie ſo ganz mit ſeinem Weſen verwachſen war.
Der Hauptmann ſchloß aus Sigismunds Worten: der Schulmeiſtersſohn, der künftige„Bierfiedler,⸗ iſt wirklich ſo frech, das Fräulein von Friedleben zu lieben und nun gar ſchon von einem„Band“ mit ihr zu ſpre⸗ chen! Was ich der Pfarrerin nicht glauben wollte, was ich ſelbſt, als ich es mit eignen Augen ſah, noch be⸗ zweifeln mochte— das hat mir ſein eigner Mund mit frechem Hohn beſtätigt.
Als Sigismund wieder zu ſeinen Eltern kam, er⸗ zählte er nur, wie es mit Editha ſtehe und daß der Hauptmann erzürnt geweſen— er werde für's Erſte nicht wieder in das Schloß gehen.
Der Schulmeiſter wiederholte die Klage über Si⸗ gismunds veränderten Lebensplan— der Pfarrer hatte ihm inzwiſchen noch mit ſeinen Beileidsbezeigungen über den mißrathenen Sohn tüchtig zugeſetzt, die Mutter aber ſah ihn nur bekümmert an, ſprach nichts darein, und erſt als Sigismund ſpäter allein in der blühenden Bohnenlaube des Gärtchens ſaß und ſcheinbar nur in der neueſten Zeitung blätterte, trat ſie zu ihm, legte ſeine Hand auf ihre Schulter und ſagte mit Thränen in den Augen:
„Sigismund! ich ſchelte Dich nicht mehr, daß Du
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