Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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wortete er und verſuchte in den gleichen Ton überzu⸗

gehen— was dem Manne immer ſchwerer wird als en Mädchen— an einem ſolchen Sommerabend ſind Sie nicht im Zimmer— ich ging hierher— ich be⸗ obachtete Sie von da oben ſchon lange— ich fürch⸗ tete mich vor Ihrem geflügelten Hofſtaat und wartete, bis Sie aus ſeiner Mitte waldeinwärts gingen.“—

„Wann ſind Sie angekommen?“

„Vor zwei Stunden. Ich hoffe, ich habe die El⸗ tern verſöhnt— ich danke es Ihnen.“—

In dieſem Augenblick zuckte ein greller Blitz vor Beiden hin— in den Wipfeln der Bäume rauſchten Sturm und Donner zu eins verſchwommen— große Tropfen fielen.—

Der Pfau flüchtete die Stufen hinan in das Mar⸗ morhaus.—„Folgen wir ſeinem Beiſpiel!“ rief Sigis⸗ mund;„in das Schloß können wir nicht mehr! und er zog Editha mit ſich hinein in die untere Halle.— Sie waren nur eben darin, als der Regen in Strömen her⸗ abzufließen begann, der Sturm jagte ihn auch in den der Halle hinein.

Eine Reihe von Marmorbänken zog ſich an den Wänden der Halle hin. In der Ecke, die am meiſten

gegen den Zug geſchützt war, nahm das Paar einander

ſchräg gegenüber Platz. Der Pfau ſaß zu Editha's Fü⸗ 3