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ja das Lovs auch von Andern, obwohl er freilich oft ſich ſagte, daß der Knecht, der das Feld bebaute, der in die Fabrik ging, mehr Stunden der Erholung und Ruhe hatten, als der Schullehrer, dem der Beruf ge⸗ worden, in den Kindern das Volk zu erziehen.
Waren die Schulſtunden vorüber und ſtrömte die ländliche Jugend fröhlich aus dem engen Pferch hinaus, ſich in den Dorfgaſſen luſtig zu tummeln, oder im freien Feld noch den Eltern ſpielend bei der Arbeit zu helfen, ſo begann für den Lehrer erſt noch ein Stück der ſauerſten Arbeit: er hatte die Bücher der Kinder zu corrigiren und oft von ſo viel Fehlern zu ſäubern, daß die rothe Tinte des Lehrers die ſchwarze der Kinder gleich wie rother Mohn ein dürftiges Aehrenfeld über⸗ wucherte. Den Feierabend hatte er wohl eigenhändig einzuläuten für das ganze Dorf, nur ihm ſelbſt ſchlug er ſo ſelten! Und noch ſchlimmer verhielt es ſich mit den Feiertagen. Da hatte er den ganzen Morgen mit in der Kirche zu fungiren und wenn die Gemeinde ſie verließ, um ihren Luſtbarkeiten entgegenzugehen, hatte er wieder Vorbereitungen zu treffen zu einer Taufe oder Trauung, dann am Nachmittag in der Kirche vor lee⸗ ren Bänken oder ſchlafenden Frauen Betſtunde zu hal⸗
ten, um gleich darnach vielleicht wieder bei einer Kind⸗
taufe gegenwärtig zu ſein. So wußte er kaum, ob er 3 des Sonntags nicht noch ſchlimmer daran war, als in den


