Drittes Capitel.
Im Marmorhauſe.
Der Schullehrer Ambach hatte in ſeinem ſchwe⸗ ren und aufreibenden Beruf ſo weit ſich ſelbſt abge⸗ ſtumpft, daß er weder großen Hoffnungen noch großen Befürchtungen ſich hingeben konnte. Er hatte immer dieſelbe Arbeit, immer dieſelben Sorgen gehabt— aber er hatte mit jener ja doch immer fertig werden, dieſe immer noch ertragen können— der ganze Menſch hatte lo zu ſagen immer in dieſem Wuſt geſteckt— aber er war ihm doch nie über dem Kopfe zuſammengeſchlagen. Manche ſeiner Amtsbrüder waren in viel ſchlimmerer Lage als er— und ſo war er mit ſeinem Looſe zufrieden:
ühe und Anſtrengung für geringen Lohn und ohne erhebende Momente vom Morgen bis zum Abend, kei⸗ nen Feierabend, noch weniger Feiermachen. Das war


