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fache Erklärung, mich für immer aus der Candidaten⸗ liſte zu ſtreichen. Als dies geſchehen war, athmete ich frei und glücklich auf, und nur der Gedanke, daß ich Euch, theuere Eltern, einen Augenblick in Beſtürzung verſetzen würde, trübte meine freudige Stimmung. Aber ich hoffe, es wird nicht lange Zeit brauchen, ſo werdet Ihr Euch von Eurer Beſtürzung erholen und mir zu⸗ ſtimmen. Vor Gott und meinem Gewiſſen konnte ich nicht anders handeln, als wie ich gethan— ſchon in dieſem Gedanken liegt die größte Beruhigung, eine an⸗ dere liegt aher noch in einem Vergleich der beiden Be⸗ rufsarten, zwiſchen denen ich mich zu entſcheiden hatte. Als Candidat war wohl meine glücklichſte Ausſicht irgend eine beſcheidene Landpfarre; aber ehe ich dieſe erreichte, blieb mir viele Jahre lang auch ni übrig, als Privatſtunden zu geben oder im beſten Falle irgend eine dürftige Lehrerſteile ön erhalten. So viel aber bringt mir meine V
6 ioline auch ein. Ich gebe ſchon jetzt S unden auf ihr und viellei
Uni wie ich von Euch Verzeihung hoffe, wird mir auch mein gütiger Gönner und Wohlthäter, der edle Herr Hauptmann verzeihen— war er es doch, der mir einſt
un all' mein Lebens⸗
die Violine ſchenkte, auf die ich n glück baue.“*


