Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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tet Ihnen und mir wäre dann eine unangenehme Aufgabe erſpart worden. So ſehr mich Ihre Frage ehrt, ſo kann ich Ihnen doch uur die eine Antwort ge⸗ ben: Laſſen Sie uns vergeſſen, daß Sie jemals dieſe Worte zu mir geſprochen und ſo wie ich Ihnen Ihren Irrthum, zu dem ich Ihnen ich weiß es! keiner⸗ lei Veranlaſſung gab, verzeihe, verzeihen auch Sie mir meine offene Erklärung, daß ich in mir nicht die Kraft fühle, Sie glücklich zu machen, weil ich wohl Achtung, aber nicht die Liebe für Sie empfinde, ohne welche es mir unmöglich ſcheint, eine Ehe einzugehen und noch unmöglicher in ihr glücklich zu werden.

Sie hatte ihm ihre Hand entzogen und er war allerdings von dieſer Antwort ſo überraſcht, daß er einen Augenblick ſprachlos vor ihr ſtand, weil er nicht recht

zu hören glaubte. Nach einer Weile fragte er: Spra⸗

chen Sie das wirklich im Ernſt?

Können Sie denken, daß ich in einem ſolchen Augenblick eines Scherzes fähig wäre? fragte ſie; laſſen Sie uns dieſe für uns gleich peinliche Situation nicht noch durch ſolche Fragen und Antworten, durch welche doch nichts geändert wird, verlängern.

Jetzt, wo ihm, nachdem er ſie noch einmal prü⸗ fend angeblickt, vor ihrer kalten Ruhe ſelbſt noch mehr als vor ihren entſchiedenen Worten jeder Zweifel ſchwand, ſtieß er plötzlich heftig hewor:So heißen Sie mich

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