Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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Daß Minette ſelbſt kommen und ſie über ihr Aus⸗ bleiben zur Rechenſchaft ziehen würde, konnte ſie jetzt erwarten ſie wünſchte es ſogar ſie wollte ihr einfach ſagen, daß ſie es für ihre Schuldigkeit halte, Herrn Baum auszuweichen, damit er ſich nicht unnütze Hoffnungen mache hatte er vielleicht ſchon Minette zu ſeiner Vertrauten gemacht, ſo konnte ſie auch dieſe Mittheilung für ihn übernehmen und ihm wie Feli⸗ citas eine Verlegenheit erſparen. Oder war auch noch nicht davon die Rede, ſo ſuchte Felicitas jetzt doch eine Gelegenheit, um Ihrer Schwägerin beſtimmt zu erklä⸗ ren, daß ſie, wenn Baum um ſie werben ſollte, ſeine Hand auf alle Fälle ausſchlagen würde. Darauf aber, daß er jetzt gleich Minetten begleiten werde, war ſie allerdings nicht vorbereitet.

Ihre Ueberraſchung bei ſeinem Eintritt war daher vollkommen ungekünſtelt.

r grüßte ſie mit ſüßlichem Lächeln und ſagte: Wir fürchteten, da Sie ſich gar nicht zeigten, es könne Ihnen ein Unfall zugeſtoßen ſein.

Es thut mir leid, unterbrach ſie ihn,wenn ich zu einer Befürchtung Veranlafſung gab ich war indeß hier anders beſchäftigt.

Dann muß ich freilich bedauern geſtört zu haben, ſagte Baum, und als er eine Pauſe machte, athmete Felicitas ſchon erleichtert auf, denn ſie hoffte ihn durch