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kehr vielleicht erſt in ein paar Stunden annehmen konnte und in ſeiner Abweſenheit rühmte ſie immer ſeine Artigkeit und Unterhaltungsgabe, wie auch Ahlhorn ſelbſt manches von der Geſchicklichkeit des Advocaten und ſeiner immer größer werdenden Praxis zu erzählen wußte.
Erſt ſeit geſtern ahnte Felicitas mit wachſender Angſt, worauf hin dies Alles zielte und ging mit ſich zu Rathe, wie ſie einer möglichen Erklärung Baums zuvorkommen, ihn aus einem möglichen Irrthum reißen wollte. Sie durfte ſich ſagen, daß ſie ihn niemals er⸗ muntert, wenn auch bisher mit der Achtung und Freund⸗ lichkeit behandelt hatte, die ſie dem Freund ihres Bruders und dem Gaſt des Hauſes, in dem ſie lebte, ſchuldig war. Aber auch ihr ſpäteres Ausweichen nahm er, wie es ſchien, nur für mädchenhafte Schüchternheit oder für eine feine weibliche Koketterie, die ſich lieber ſuchen läßt als entgegenkommt. Wie Felicitas daher jetzt er⸗ fuhr, daß er wieder da ſei und daß ihre Schwägerin ſie um ſeinetwillen in ihr Zimmer rief, ſo war ſie feſt entſchloſſen dem Rufe keine Folge zu geben— ſie hoffte, Herr Baum werde ihr Nichterſcheinen verſtehen und dies werde genügen ihn über ihre Empfindungen auf⸗ zuklären und abhalten einen Schritt zu thun, der ſich nicht zurücknehmen läßt und den vergeblich gethan zu haben jeder Mann als bittere Krinktng empfindet.


