Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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ein mehr zwergenhaftes Anſehen gab, das ſie an ſich nicht gehabt haben würde. Dabei trug er einen faſt hellbraunen Rock mi Beinkleidern und Weſte von glei⸗ cher Farbe, ſo daß ihm danach der Kleine ganz richtig den Namen des braunen Herrn geben durfte. Auch ſein Haar, ſein voller Bart und ſeine verliebten Augen

waren braun, indeß ſeine Geſichtsfarbe dem bekannten Hellgelblich des däniſchen Leders glich.

In ſeine gerade nicht unangenehmen Geſichtszüge miſchte ſich ein Ausdruck von Verliebtheit und Arrb⸗ ganz, der gerade das Gegentheil von dem bezweckte, was dadurch beabſichtigt ſein mochte: man ließ ſich nicht von ſo übergroßem Selbſtvertrauen gefangen nehmen man mißtraute ihm vielmehr.

Namentlich war Felicitas in dieſem Falle.

Herr Baum, ein ſchon ziemlich beſchäftigter Rechts⸗ anwalt der Reſidenz und Bekannter des Gerichtsraths Ahlhorn, war ſeit einiger Zeit öfter als früher in deſſen Haus gekommen und bald war es nicht mehr ſchwer zu errathen, daß er um Felicitas willen kam. Als er das letztemal da geweſen, hatte er ihr ſelbſt dies nicht undeutlich zu verſtehen gegeben, indeß ſie durch gemeſ⸗ lenes und zurückhaltendes Betragen ihn vergeblich von

ſich zu verſcheuchen ſuchte. Umgekehrt aber begünſtigte ihn Minette, lud ihn zum längeren Bleiben und Er⸗ warten ihres Mannes ein, wenn man guch deſſen Heim⸗

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