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der ſchon geöffneten Thür wieder um, ſchloß dieſelbe und ſagte:„Dann hat es keine Eile!“
„Nein, nein, Mama ſagt, daß ſie auf Dich warte—“ entgegnete der Kleine.
Felicitas ſchien noch zu ſchwanken— ihr blaſſes Geſicht überzog ſich mit glühender Röthe, ihre Ober⸗
lippe zuckte empor und auch an ihrer Naſe ward die
innere Bewegung deutlich, mit der ſie endlich entſchloſſen ſagte:„Geh' wieder hinüber und ſage, daß ich im Augenblick abgehalten ſei zu kommen.—“
„Aber Tante,“ erwiederte Georg, indem er ſie un⸗ ſicher mit ſeinen klugen Augen anblickte,„das getraue ich mir nicht zu ſagen— ich weiß, daß Mama böſe wird.—“
„Nun, ſo bleibe hier,“ antwortete Felicitas mit erzwungener Gleichgültigkeit, indeß ihr Herz laut pochte — das Kind lehnte unſchlüſſig, was es thun ſollte, an ihrer Seite und zupfte ſchüchtern an den Falten ihres
Rockes— es war, als fühle es ängſtlich, daß nichts
Gutes aus längerem Zögern entſtehen könne— ſo ver⸗ gingen einige Augenblicke— es war ſo ſtill— daß man die kleinſte Fliege ſummen hörte, die am Fenſter⸗ glas ſich das Köpfchen ſtieß— Felicitas hatte Mitleid mit dem Thierchen; es hinauszulaſſen, öffnete ſie ihm gefällig das Fenſter— faſt ſah ſie ihm mit neidiſchen Blicken nach, wie es im Abendſonnenſtrahl dahingan⸗


