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ſie bemerken, daß Minette mit Dem und Jenem, was ſie that, nicht zufrieden war und ſie vermochte die Ver⸗ anlaſſung dazu nicht zu ändern, aber ſie durfte ſich doch immerhin ſagen, daß ſie ihr nützlich war und die Füh⸗ rung des Hausweſens durch ihre Gegenwart erleichterte. Nach und nach aber, als Minette wieder geneſen war, wieder Geſellſchaften beſuchte und gern ein heiteres Leben um ſich entfaltete, ſtiegen noch andere das gute Ein⸗ vernehmen ſtörende Elemente zwiſchen den beiden Schwä⸗ gerinnen auf— dann ſehnte ſich Felicitas mehr als je nach einem Augenblick des Alleinſeins, in dem ſie trübe Betrachtungen anſtellen konnte über ihr Geſchick.
In einem ſolchen Moment fanden wir ſie jetzt in ihrem Zimmer— aber ſchon hüpfte ihr älteſter Neffe wieder zu ihr, um ſie ihrem Alleinſein zu entreißen.
Der kleine ſechsjährige Blondkopf hing ſich an die Tante und ſagte:„Du ſollſt zu Mama kommen, weil Beſuch da iſt!“
„Beſuch?“ fragte Felicitas,„ſind es mehrere Da⸗ men oder iſt es nur eine?“
„Ei, es iſt gar keine,“ antwortete der Knabe mit einem faſt liſtigen Blick— es iſt ja der große braune Herr, der ſchon mehrmals nach Dir gefragt hat.—
Felicitas, die ſich ſchon angeſchickt hatte, mit dem kleinen Georg das Zimmer zu verlaſſen, kehrte jetzt an


