Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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paſſende Gehülfin in ihr erblickte und darum um ſo bereitwilliger der Alleinſtehenden ſein Haus geöffnet hatte. Der verſtorbene Geheimrath Ahlhorn hatte, um die Würde ſeines Standes zu repräſentiren, ein Haus gemacht, deſſen Aufwand ſeinen Gehalt immer etwas überſtieg. Da weder er noch ſeine Frau Vermögen beſaßen, ſo ſtürzte ihn dies freilich in Sorgen, die er aber mit der Hoffnung abzuſchütteln ſuchte, daß ſeine Kinder ihn bald nichts mehr koſten würden. Bei dem älteſten Sohne Paul, der es bereits bis zum Gerichts⸗ rath gebracht hatte, war dies auch ſchon längſt der Fall, nur bei den jüngeren, aus einer zweiten Ehe ſtammen⸗ den Kindern Richard und Felicitas war dies keineswegs bald zu erwarten. Indeß der Geheimrath ſetzte auch, als ſeine Gattin ſtarb, das große Haus fort, das er mit ihr vereint geführt und wiegte Felicitas nach wie vor in den glücklichen Wahn, zu einem ſoanſtändigen wenn auch nicht gerade luxuriöſen Haushalt berechtigt zu ſein, daß ſie die gelegentlichen Bemerkungen Pauls über zu große Ausgaben nur für Hofmeiſtereien eines älte⸗ ren und noch dazu Stiefbruders nahm und ſich weiter nicht daran kehrte. Erſt dann ſah ſie ein, daß er nicht Unrecht gehabt, als der Geheimrath ziemlich plötzlich an einem Schlag⸗ fluſſe ſtarb und vollſtändiger Concurs ausbrach. Nur eine kleine Summe, das ihr ſchon zugeſchriebene Erb⸗ 1