Teil eines Werkes 
21. Band, Eugenia : 3. Theil (1833)
Entstehung
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gewonnen, ward auf deren Befehl ihre Gefährtin in den einſamen Stunden des Tages, während Mele, dem Widerwillen, den ſie einflößte, ſtolz und demüthig weichend, nur des Abends ihr Gemach verließ, ihren Dienſt zu verrichten. Doch wurden nach und nach die vertrauten Ge⸗ ſpräche immer ſeltener, immer mehr unterbro⸗ chen durch Mährchen und Lieder, denn die un⸗ terwürfige Sclavin war, wie ſie ſagte, nur das Werkzeug des Willens der Archontide, nur das Echo ihrer Gedanken, aber nach und nach wurden dieſe nicht mehr ſo oft zu Worten, das Beileid auffordernd, ja die Gedanken ſelbſt un⸗ terlagen einer mähligen Verwandlung, denn das bewegliche Herz der Jungfrau widerſtand nicht lange den neuen Eindrücken. Und je länger, deſto befriedigender wurden dieſe; wohl ſchrieb Irene die eintretende Veränderung nicht ihrer wahren Urſache zu, der Veränderung, die leiſe in ihr ſelbſt vorgegangen, doch gewahrte ſie mit Freuden des Großdomeſtikos Blick jetzt mitunter heiterer und theilnehmender auf ſich gewendet, ſein Wort nicht immer befehlend und ſtrenge, ſondern zu Zeiten huldreich an ſich ge⸗ richtet, der Mutter immer hingebendere Liebe,