Teil eines Werkes 
21. Band, Eugenia : 3. Theil (1833)
Entstehung
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Belehrung. Auch Theophilos zeigte ſich mehr⸗ mal; ſoſ offen er aber im Geſpräche mit Ari⸗ ſtobulos und Georgios war, ſo viele Ehrerbiet⸗ ung er der Altern ſeiner Baſen, ſo viel Erge⸗ benheit er der Jüngern bezeigte, ſo ſchien es doch, als läge etwas zwiſchen ihm und Irenen, etwas Unſichtbares, das ihm Zwang auflegte ihr gegenüber, und an deſſen beiden Seiten er gleichſam Blicke hingleiten ließ, nachdenklich und aufmerkſam auf ſeine Reiſegefährtin gerichtet. Zwar fühlte dieſe, nicht der Gleichgiltigkeit könne ſolche Aufwerkſamkeit entſpringen, aber im Vor⸗ urtheil gekränkter Eigenliebe befangen, mißfiel ihr, wo nicht dieſelbe an ſich, doch die Art, in der ſie ſich kund that, ſie ſah ſtolze Unzu⸗ friedenheit in der Betrübniß, verletzenden Triumph in der Freude, die ſich manchmet in den Zügen des Palaeologen ausſprachen, und beide erregten ihren Mißmuth.

Doch allmählig befeſtigte die Gewohnheit die Bande des Blutes, minder fremd begann Jrene im Kreiſe der Ihrigen ſich und ihnen fremd zu erſcheinen, nicht immer tönten der Schwätzen Worte in ihr Ohr, denn Leuke, die wunderbar ſchnell die Gunſt der Gebieter