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huldige, welches die Wünſche der Höchſten auf Erden verdient, auf welche ſich im Verlaufe weniger Zeit dieſelben richten werden, wenn es nicht vielleicht ſchon geſchah. Damals wußte ich freilich nicht, daß jene Aufmerkſamkeit eine klügelnd beurtheilende ſei, bemühet, an dem köſtlichen Juwel irgend einen Makel zu erken⸗ nen, ehe er die Hand großmüthig ausſtrecke, es zu ergreifen; damals glaubte ich nicht, daß aus der beſcheidenen Hülle ein Heros hervor⸗ treten werde, dem nicht zu wünſchen und zu flehen, nur zu wollen geziemt, deſſen er⸗ habene Vortrefflichkeit nur mit ſchwindelndem Aufwärtsblicken angeſtaunt werden muß, bis es ihr gefällt, ſich huldvoll ein wenig hernieder zu neigen. Aber wie dem auch ſei, ſo däucht mir, weſſen er ſich auch zu rühmen, was er auch zu bieten vermag, weit entfernt, ihn über meine Herrin zu erheben, ſei doch noch nicht dem gleich, was der holden Irene die Natur an Gaben verliehen und was ihr eine glorreiche Beſtimmung verheißt.—
Die Röthe des Unwillens und der Scham, welche beim Anfang dieſer Worte die Wangen der Jungfrau bedeckte, hatte nach und nach


