Teil eines Werkes 
21. Band, Eugenia : 3. Theil (1833)
Entstehung
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tern Tadel, zumal derer, die ſich, obſchon mit der Tunika ſtatt der Chlamys angethan, dennoch kühner und vorurtheilfreier bewegen. Da iſt Dein fürſtlicher Vetter, der durchlauch⸗ tige Theophilos Doch Deine Stirn verfin⸗ ſtert ſich, Herrin, bin ich allzu kühn geweſen, ſo vergib dem liebenden Eifer der treuen Die⸗ nerin, die Redſeligkeit dem argloſen Mäd⸗ chen.

Sprich nur weiter erlaubte ihr die Jungfrau was wollteſt Du von dem Des⸗ poten von Meſembrya ſagen?

Ein tapferer Kriegesheld iſt er und auch ein berühmter, wie ich vernehme gegenre⸗ dete Mele, anfangs zurückhaltend, dann aber wiederum mit wachſendem Freimuth So nennt ihn der Palaſt und die Stadt, wie auch den dereinſtigen Erben des nun bald anderthalb⸗ tauſendjährigen römiſchen Thrones. Wahrlich, ſolch hohe Perſon hätte ich in dem Strator nicht vermuthet, der zu Antiparos erſchien, meiner Herrin das Geleit zu geben, und wenn er freilich für ſolchen Mann etwas kühn, ſein Auge ausdruckvoll auf Irenen Phranza richtete, ſo verzieh ich wohl, daß er dem Kleinode ſtill