Teil eines Werkes 
21. Band, Eugenia : 3. Theil (1833)
Entstehung
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die Farbe des Purpurs erreicht, jetzt aber, wie um von einem läſtigen Gegenſtande abzulenken ſagte ſie plötzlich: Du ſprichſt von meiner Be⸗ ſtimmung, Mele, und wohl bleiben mir des Ahnherrn deutungvolle Worte, auch gedenke ich unterweilen manches andern, was ſie ſchein⸗ bar beſtätigt, aber wie ich vernehme, ſteht Weiſſagung der Weiſſagung gegenüber und Zeichen den Zeichen. Auch hier ſpricht man mitunter von Ahnlichem, in müßigen Stunden wiederholend, was vom Geſchwätze des Marktes in die Säle der Paläſte dringt; nicht erfreulich ſoll dieß lauten, wie die Mutter ſagt, und ein ſchweres Gewitter andeuten, deſſen Blitz auch

mein Haupt nicht verſchonen möchte, darum

meint ſie denn und auch wohl mit Recht, am beßten ſei es, fich des Widerſprechenden zu ent⸗ ſchlagen, wartend, bis in der Zukunft ſelbſt die Zukunft erſcheint.

Wahrlich! rief die Abyſſinierin halb muthwillig, halb bitter Wahrlich, ſo viel auch an Weisheit hier vorhanden, was ſolche

Dinge betrifft, ſind wir derſelben kundiger, wir

Leute aus Antiparos, wir Zöglinge des Philo⸗ ſophen, der die purpurverbrämte Toga dahin⸗