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Jahre 1440 in einem vierzigiährigen Alter, zu Gunſten ſeines vierzehnjährigen Sohnes Mo⸗ hammed; aber das wachſende Kriegsglück der Ungarn und Polen unter Johannes Hunyad und der Mangel an Vertrauen zu dem Knabenherr⸗ ſcher vermochten die Weſſire, und vorzüglich den Erſten unter ihnen, Chalil Dſchendereli, Murad zur Wiederbeſteigung des Thrones zu bewegen. Murad kam, und in der Schlacht bei Warna büßte König Wladislaw Jagielloni⸗ zyk ſeinen Treubruch mit dem Tode.
Gleich darauf kehrte der Sultan nach Mag⸗ neſia zurück. Aber kaum hatte er Adrianopel verlaſſen, ſo brach ein Aufruhr der Janitſcha⸗ ren gegen ſeinen Sohn aus, zum zweiten Mal riefen die Weſſire den Vater zurück, und er ergriff zum dritten Mal die Zügel der Herr⸗ ſchaft und bewahrte ſie bis an ſeinen Tod, un⸗ ter mehren Kriegen glücklich geführt gegen den unruhigen Thomas Palaeologos, deſſen Städte Korinth und Patras er eroberte, mit wechſeln⸗ dem Glücke gegen Hunyad und Skanberbeg. Er ſtarb 1451 und ward in der Moſchee zu Burſa begraben, einem von ihm aufgeführten herrlichen Gebäude, welche man die grüne nennt, von der Farbe des Porzellans, die ihr Inneres bekleidet.
Ihm folgte ſein zwei Mal entſetzter Sohn Mohammed, deſſen die Geſchichte und dieſe Dar⸗


