282—
ſtellung genugſam erwähnt, um hier mehr von ihm zu erwähnen, als daß die erſte ſeiner Re⸗ gentenhandlungen der Brudermord war(Ahmed's), der unter ihm zum Staatsgrundſatz ward.
Chaireddin⸗Paſcha, aus dem Geſchlechte
Dſchendereli, Großweſſir unter Murad I. um das Jahr 1360. Durch drei Geſchlechtfolgen behaupteten ſeine Nachkommen dieſe Würde bis
Chalil. Bis dahin hatte kein erſter Mini⸗ er der osmaniſchen Pforte das oben angeführte Schickſal Dſchaffer's des Barmekiden erfahren, Ghalil eröffnete die lange, ſelten unterbrochene Reihe hingerichteter Weſſire. Mohammed der Eroberer konnte ihm die zweimalige Zurückberuf⸗ nng ſeines Vaters nicht verzeihen, und wahr⸗ ſcheinlich war ihm dieſe Erinnerung verderblicher als ſeine Begünſtiqung der Griechen, die ihm in der That den Zunamen eines Stiefbruders der Giaours erworben.
Zwei Reiherfedern trägt auf ſeinem Bunde der Paſcha von zwei Roßſchweifen, drei der Paſcha von drei Roßſchweifen(Weſſir), der Großweſſir, vier, fünf e mehre der Padi⸗ Lala, ein Eprennai/ den der Sultan dem Großweſſir ertheilt, Hofmeiſter bedeutend.
Raſſib, das Verhängniß der Moslemim, von
ihnen, als ſtrengen Präbeſtntiane als un⸗ asi
————


