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Barbaren ſchreckenden Erſcheinung zugeſchrieben) der Friede geſchloſſen ward, beobachtete er den⸗ ſelben gewiſſenhaft und eben ſo das Bündniß, welches ſpäter aus dieſem entſprang. Er nannte den ſchon bejahrten Manuel Palaeologos ſeinen Vater und ſich deſſen gehorſamen Sohn, und man kann ſagen, daß ſein Thun ſolcher Be⸗ nennung nicht widerſprach. Zwar gab er wenig oder nichts von den eroberten Beſitzthümern des Griechenreiches zurück, aber was dieſem verblie⸗ ven, genoß ungeſtörten Friedens, auch die Län⸗ dereien der Despoten in Theſſalien, Achaja und dem Peloponnes, und den Familienzwiſtigkeiten vierer unter dieſen, Söhne des Manuel, Deme⸗ trius zu Achaja, Konſtantin zu Athen, Andro⸗ nikos zu Selymbria und Thomas zu Sparta, zeigte er ſich als ein uneigennütziger Vermittler des Friedens ſowohl unter ſich ſelbſt als mit dem Auguſtus, ihrem, wie er ſagte, gemein⸗ ſchaftlichen Vater.
Er war gleich Mehren ſeines Stammes in arabiſcher Literatur und Weltweisheit wohl erfahren, auch Dichter und ein Freund der Ruhe und des Genuſſes nach den Anſtrengungen des Krieges und Herrſchens, und entſagte zwei Mal dem Throne, um ſich, wie Diocletian nach Salon, in die reizenden Gefilde und von ihm angelegten herrlichen Gärten zu Magneſia in Anatolien zu⸗ rückzuziehen. Dieß geſchah zum erſten Mal im


