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chem zweifelsohne nichts anderes als das Feg⸗ feuer zu verſtehen.
Als Irene ſich ſo zu der Mutter neigte, erheiterte ſich das Antlitz derſelben, und ihre Thränen floſſen, wie wenn eine düſtere, ſchwere Wolkenwand durch einen leichten Windſtoß ge⸗ theilt, in leichte Flocken zerſtiebt, die am wie⸗ der blauen Himmel dahinfliegen, die Auen mit ſegnenden Tropfen befeuchtend. Dann drückte ſie ſie kräftig an ſich, als wollte ſie die Toch⸗ ter unſichtbaren Schlingen entreißen und rief weinend noch und doch lächelnd: Armes Kind, Du gemahneſt mich gleich Einem, der eine große und ſteile Höhe auf einer Staffel erſtei⸗ gen will, deren Fuß ſich auf beiſtandloſen Ne⸗ bel ſtützt. Aber ich will den Nebel zerſtreuen, ich will Dich leiten und Gott wird mir helfen mit ſeiner Weisheit und Kraft, daß Dein Auge klar werde und Du die Welt erkenneſt und Dich. Gefällt es, welches wohl manch⸗ mal geſchiehet, dem Herrn der Schickſale, ſie zu verkünden, wie er der Sonne das Mor⸗ genroth voranſendet, ſo nehmen wir die Vor⸗ bedeutung, dunkel oder heiter, freudig auf und in ſeinen Willen ergeben.—


