Teil eines Werkes 
20. Band, Eugenia : 2. Theil (1833)
Entstehung
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blutigen Haupte an der Bildſäule der Sphinx. Aber dann richtete ſich ihr Blick auf Theo⸗ phano, und als ſie die hohe Frau ſah, flehend die Hände auf der Bruſt gefaltet und mit feuchtglänzendem Auge, da erkannte ſie das Erhabene und Schöne in ihr, und ihr Herz erſchloß ſich der kindlichen Liebe, und ſie ver⸗ ſicherte ſie berſelben in den rührenden Tönen tiefer Bewegung.

Dieſelben Worte, welche in ihr ſolche Wirkung hervorgebracht und die der Verfaſſer der griechiſchen Urſchrift höchlich billigt, haben nicht ganz den Beifall ſeines erſten überſetzers. In einer Randgloſſe meint er, allzu weit ſei es gegangen, das Forſchen nach geheimen Din⸗ gen ſchlechthin zu verwerfen, und dadurch den Gebrauch der Kräfte zu hemmen, welche der Himmel ſelbſt den Menſchen verliehen, alles Seyn zu erkennen. Indeß geſtehet er ein, daß man allerdings, um Gefahr zu vermeiden, dar⸗ in Maß halten müſſe; auch fügt er dieſer Kri⸗ tik des Adepten die beifällige Anmerkung hinzu: die Prinzeſſin Theophano ſei unſtreitig eine wahre Bekennerin des Henotikon geweſen, da ſie eines Reinigungortes erwähnt, unter wel⸗