Teil eines Werkes 
20. Band, Eugenia : 2. Theil (1833)
Entstehung
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niß: Wie mag doch die Liebe, ſelbſt von ihr irre geleitet, verderbliche Frucht tragen! Blei⸗ cher Schatten des Athanaſios, blicke her auf die Frucht deines Wirkens, wo du auch ſeieſt! Befindeſt du dich an dem Orte der Reinigung, ſo möge die Verantwortung für dieß anver⸗ trauete Pfand deine Qualen nicht mehren, und dein inbrünſtiger Wunſch, daß das übel hin⸗ weggethan von deinem Lieblinge, von meinem Kinde abgethan werde, ſich dem meinen verei⸗ nigen; ſteheſt du aber am Throne des allbarm⸗ herzigen Gottes, ſo flehe ihn an, daß er mir Kraft verleihe, damit ich dieß irrende Lamm zum Lichte zurückführe und zur Wahrheit. Tiefer als alle frühere Lehren mütterlicher Weltkenntniß und Erfahrung drangen dieſe feierlichen, einer Beſchwörung ähnlichen Worte in Irenens Bruſt, denn ſie glichen mehr als jene den geheimnißvollen Sprüchen, an die ſie von Kind auf gewöhnt war. Sie blieb ſtumm und betroffen, als meine ſie, Athanaſios werde erſcheinen, einem Angeklagten gleich, ſich nun zu rechtfertigen, und ſchnell wie der Blitzſtrahl und erſchreckend wie er, dämmerte es vor den Au⸗ gen der jungen Geiſterſeherin auf, gleich dem