Teil eines Werkes 
20. Band, Eugenia : 2. Theil (1833)
Entstehung
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S

che, als ſie noch entfernt war, die Unkundige nicht beachtet hatte, that jetzt ihre ganze Wirk⸗ ung, und der Gedanke an einen Sturm auf nächtlicher Fluth mußte die zarterzogene Jung⸗ frau wohl entſetzen, in deren Locken zu ſpielen, des Großvaters Beſorgniß kaum dem Zephyr erlaubt hatte. Beſtürzt raffte ſie ſich daher auf, in ihrer Schwäche Schutz bei der Stärke zu ſuchen, und ſie ſtand im Begriffe, nach dem Vordertheile zu eilen, um den Schifffüh⸗ rer aufzufinden oder den, welchen der Großdo⸗ meſtikus ihr als Beſchützer geſandt. Da ver⸗ nahm ſie in ihrer Nähe ein Zwiegeſpräch, und als ſie hinausſchauete aus der Laube, waren es die beiden Sclavinnen, die an dem Ein⸗ gange ſtanden, und ſie fühlte ſich beruhigt durch ihre Gegenwart, meinte auch, das Wet⸗ ter ſei nicht ſo ſchlimm, da die Mägdlein ſie nicht geweckt, noch ſelbſt Schutz geſucht hätten in der Kajüte, und ſie blieb ruhig an ihrer Stelle.

Aber der Sturm, der in ihrem Zuflucht⸗ orte keinen Eingang fand, tobte draußen in voller Wuth, hoch flatterten die Haare und Gewänder der Dienerinnen, Leuke's goldene

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