Teil eines Werkes 
20. Band, Eugenia : 2. Theil (1833)
Entstehung
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Locken und weiße Schleier leuchtend wie das

Gefieder des Schwanes, der auf dunkler Fluth

daherziehet, Mele's Flechten und Gewand dunk⸗ ler noch als der Horizont, gleich dem Fittiche des Meergeiers, welcher unter ſchwarzen Wet⸗ terwolken ſchwärzet noch als ſie dahinſtreicht. Es war jedoch als achteten Beide nicht des Streites der Elemente, denn ſie blieben unver⸗ rückt an ihrer Stelle, beſchäftigt mit Geſpräch oder vielmehr mit eigenem Streit.

Anmaßend iſt der Glückliche ſagte die Schwarze mit Bitterkeit: und dem es ein⸗ mal gelungen, dem Andern einen Theil ſeines Rechtes zu entreißen, trägt Verlangen, ihn auch noch deß zu berauben, was ihm blieb.

Welches Recht nenneſt Du das Deine? war der Weißen Antwort: Magſt Du auch je dieß Wort nur im Munde führen?

Und wie zuvor entgegnete die Afrikanerin: Warum nicht? Ward uns doch gleiche Oblie⸗ genheit aufgetragen und von demſelben ſogar, obgleich ſie verſchiedener Gattung.

Unmittelbar ward mir das Gebot ſagte Leuke darauf etwas gebieteriſch: Du weißt, durch wen das Deine Dir geworden. Mehr