Teil eines Werkes 
19. Band, Eugenia : 1. Theil (1833)
Entstehung
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ten zum Kranz für der jungen Prieſterin Haupt, mit dem Halbmonde geſchmückt.

Und wird auch dieſe Zeit kommen, von der Du ſo räthſelhaft ſprichſt und wann? Wann werde ich den Palaſt ſchauen, der wohl ſchöner iſt als das Purpurhaus, und die Mutter, die mich liebend empfängt? flüſterte in mattem Tone Zoe, über deren Geiſt ſich nach und nach ein immer dichterer und die Begriffe ver⸗ wirrender Schleier legte, doch ſanft und weich und wohlthuend in ſeiner Berührung.

Großes iſt Dir beſchieden, und Großes ward Dir ſchon gewähret, o Herrin ent⸗ gegnete die Schwarze: Dir war vergönnet, das Ziel zu ſchauen beim Antritte des Pfades. Halte es denn im Auge und im Sinn, auf daß Du Dich nicht verirreſt und den Weg wiederfindeſt, wenn, was Dir werden ſoll, ſich erfüllt haben wird. Und noch gütiger iſt die Herrſcherin gegen Dich, denn ſie vergönnt Dir auch, den Pfad in Bildern zu ſehen, gleichwie eine zärtliche Mutter das Kind nicht hinaus⸗ ſendet in die Welt, ohne es vorbereitet zu ha⸗ ben auf ſeine wechſelnden Erſcheinungen.

Und willenlos und mit ſchwankendem