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zu fürchten noch Menſchen; ſeine vertrauten Diener ſagten aus, er bringe oft Nächte zu bei Pergamenten in fremder Sprache und ver⸗ dächtigen Charakteren geſchrieben, gekleidet in den Philoſophenmantel, und eben ſo ungewöhn⸗ lich bezeigte er ſich in Ausübung ſeines Amtes. Das uralte heilige Palaſtgeſetz des Silentium, deſſen Bewahrung ihm anvertraut war, kam unter ihm in Verfall, er ſprach das nimmer vernommene Wort: Ein Jeglicher, der ein wichtig Anbringen habe bei dem Auguſtus, müſſe ſofort zu ſelbigem gelaſſen werden, ohne erſt nach dem Gebrauch etliche Stunden im Vorgemache zu verweilen und den Fuß mit Sok⸗ ken zu bekleiden, damit ſein Tritt unhörbar ſei. Wenn es— ſetzte er hinzu— immer ſo ſtill im Palaſte bleibe, auch um des Kaiſers aller⸗ höchſte Perſon, werde man in nicht gar langer Zeit daſelbſt einen wunderlichen Lärm verneh⸗ men. Aus ſolchen Worten der Weiſſagung läßt ſich denn ſchließen, wie er wirklich auf ſei⸗ nen Reiſen ſich mit geheimen Künſten beſchäft⸗ igt hat, denn wie er geſprochen, iſt es leider geſchehen.
Aber nicht allein dem weltlichen Geſetze


