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Rom gegangen, um in des Kaiſers Auftrag das gottverhaßte Pactum zwiſchen der wahren altgläubigen Kirche und ihrer unächten jüngern Schweſter, welche da auf den ſieben Hügeln ſitzet, abzuſchließen, wieder Andere hatten Nach⸗ richt, man habe ihn im einfachen Gewande eines alten heidniſchen Philoſophen in Attica geſehen und im Peloponnes eifrig nach den Denkmalen der Götzenzeit forſchend, und es waren ſogar welche, die behaupteten, er ſei in Igypten in die Pyramiden hinabgeſtiegen und habe in Meſopotamien die Ruinen von Pal⸗ myra durchwandert.
Während Geiſtlichkeit und Volk alſo über den Silentiarius redete, ſchien Johannes Pa⸗ laeologus ihm keinesweges ſeine Gunſt entzo⸗ gen zu haben, ja ſie ergoß ſich über den Ab⸗ weſenden in verdoppeltem Maße. Seinen Sohn Theodulos, bereits in die Mannesjahre getre⸗ ten, fand er als Großdomeſticus wieder und als Schweſtermann des Cäſar Auguſtus.
Als er nun bei ſeiner Rückkehr ſein Haus durch ſo hohe Würden und vornehme Ver⸗ ſchwägerung verherrlicht ſah, wuchs ſein Stolz alſo, daß er vermeinte, er habe weder Gott


