Teil eines Werkes 
19. Band, Eugenia : 1. Theil (1833)
Entstehung
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tig zwang, er fühlte den Thron wanken, als er ſich auf ihn niederließ, und, wie dem Fein⸗ de, auch dem eigenen Volke mißtrauend, ver⸗ fammelte er an ſeinen Stufen alle diejenigen, welche durch den Ruf untadeliger Treue, durch geleiſtete Dienſte oder Verwandtſchaft mit dem kaiſerlichen Geſchlecht ſeines Vertrauens würdig erſchienen.

Zu den Letzteren gehörte Theobulos Phranzes.

Er war aus erlauchtem Geſchlecht entſproſſen

und ein ſehr großer Herr an einem Hofe, wo man der alten Macht wohl, doch nicht den alten Titeln entſagt hatte und dem Glanze, früher in einem ungeheuern Raume über Aſien, Europa und das nördliche Afrika ſich verbreit⸗ end, der jetzt nur in ſehr beſchränkten Grenzen

leuchtete. Er war Großdomeſticus des röm⸗

iſchen Reiches, befehligte als Herzog, Dux, mehre Eilande des Inſelmeeres, bis es dem Sultan gefallen werde, einen Paſcha an ſeine Stelle zu ſetzen, und ſeine Gemahlin war die Schweſter des letztverſtorbenen Auguſtus.

Nicht mit Unrecht hatte Konſtantin der Vierzehnte ihn ſeines Vertrauens gewürdigt, er war ein vorſichtiger und verſtändiger Staats⸗