Teil eines Werkes 
14. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 5. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Was noch uͤbrig iſt von dem verhaßten Ge⸗ ſchlechte der Barbaren, vertilgt noch der heu tige Morgen. Greifet dieſe herrſchte ſie einer eintretenden Schar Gewappneter zu ausgerottet werde das gottverhaßte Ge⸗ ſchlecht des blutigen Wolfes Jaroslaw, und den entehrten Thron der Barbaren heilige, ihn beſteigend, der Herrſcher aller rechtglaͤubigen Griechen.

Kaum aber hatte ſie dieſe Worte geſpro⸗ chen, da entſtellte der Schreck ihr Antlitz, beim Anblicke eines hohen, kräftigen Mannes, mit finſterer Miene und gebieteriſch um ſich her⸗ ſchauend, und ihre Rede verklang in dem gel⸗ lenden Schreie: Verrätherei, Wſzewolod in Kijow?

So iſt es, weiſe Frau antwortete jener pflichtgetreue Feldhauptmann Euer Regi⸗ ment hat nur kurz gewaͤhrt; wie mit dem Eu⸗ res vatermörderiſchen Zöglings iſt es vorbei mit der Herrſchaft des Czaren von Carogrod, der nichts zu ſchaffen hat in Kijow, und den

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