Teil eines Werkes 
14. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 5. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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und Tod, und ſein feindſelig Nachbild wollte ich erretten zum eigenen Verderben! Aber fuhr er plötzlich empor Du täuſchend Phan⸗ tom, wer biſt Du, Du ruͤhmſt Dich, kein Knecht zu ſeyn, ſprich denn, welchem Stamme biſt Du entſproſſen?

Olgierd verſtummte, aber plötzlich ließ ſich eine Stimme vernehmen: Nicht von ihm er⸗ fährſt Du es, ſondern von mir!

Die drei Kerkerbewohner ſchauten auf, undSophronia! rief mit unwilligem Er⸗ ſtaunen der Fürſt,Olga! aber Olgierd, mit dem Gekreiſch fruchtloſer Wuth.

Ja, ich bin es ſprach ſie mit kaltem Hohne Sophronia und Olga zugleich. Du erinnerſt Dich meiner, Großfuͤrſt von Ruß⸗ land, auch ich habe Dein nie vergeſſen, und damit Du es erkenneſt, trete ich in der Stunde des Todes vor Dich. Zuerſt aber noch ein Wort zu dieſem Mordbrennerhelden, zu dieſem hochmächtigen Fürſten einer Sommernacht. Ich habe ein Recht an Dich, und Mutter durfteſt Du mich nennen, ob Du ſchon nicht der Sohn meines Leibes warſt, wie Du gewähnt; Du haſt indeß an dieſer Bruſt gelegen, die Milch