Mieczyslaw fuͤhlte das heranſchwebende Ge⸗ ſpenſt furchtbarer Entwickelung, er wollte dem Sterbenden den letzten bitterſten Tropfen er⸗ ſparen und ſprach: Laſſet ab, Herr und Va⸗ ter, von ſolchen widrigen Dingen, in wenigen Augenblicken liegt die Welt hinter Euch und ihre Boöheit und ihr Elend; laſſet ſie uns an⸗ wenden, um wuͤrdig von ihr zu ſcheiden, gön⸗ net ſie dieſem Ungluͤcklichen zur Reue, die ihn heilſam ergreift.
Aber ohne auf ihn zu hören, ſagte Jzas⸗ law langſam: Ein verderblich Geſchenk wollte ich der Welt mit Dir machen, und dem Ko⸗ nige von Polen, der es, von mir verſchmaͤ⸗ hend, ſich ſelbſt aufbewahrt hat und— auch mir.— Seltſam ſind die Wege des Schick⸗ ſals, und uns, die wir frei zu ſchreiten wäh⸗ nen, fuͤhrt eine unſichtbare Hand. Welches war denn das dunkle Gefuͤhl, das mich in Deinen Kreis zog, damit Du einſt verderblich in den meinen treteſt? Ja, ich gedenke es, eine Aehnlichkeit war es— eine Aehnlichkeit, die wieder lebhaft vor mich tritt. Sieh auf dieſen jungen Mann und bewundere der Men⸗ ſchen Verblendungz dieſen ſtieß ich in Kerker


