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14. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 5. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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ſei das einzige vergängliche Denkmal der Schande des polniſchen Adels!

Eine laute, herzzerreißende Wehklage der jammervollen Muͤtter tönte durch den Saal, aber die Ritter und Herren blieben ſtumm, nur Stanislaw Szezepanowöki ließ tiefſeufzend das Haupt auf die Bruſt ſinken.

Höhnend fuhr Boleslaw fort: Es gebuͤhret jedoch dieſen zärtlichen Muͤttern ein Erſatz. Des werthen Liebepfandes beraubt, das unſer koniglicher Spruch von der naͤhrenden Bruſt geriſſen, lege man einer jeden einen jungen Hund an dieſelbe, luͤſterner Huͤndinnen nicht unwuͤrdigen Säugling. Alſo geſchehe dieſen und allen Ehrvergeſſenen, die ein gleiches ge⸗ than.

Wie das Brauſen der Fluth, die den zwangenden Damm uͤberſtromt, tonte jetzt das laute Murren der Edeln in der Frauen Weh⸗ geſchrei; der Biſchof von Krakow aber ſtand auf von ſeinem Seſſel und ſprach mit lauter Stimme:

Der Stellvertreter Gottes auf Erden ſeid Ihr, Herr König, doch gleicht Eure Macht nicht der ſeinigen noch Euer Recht. Ihm nur