ihm vom Himmel verliehenen Gewalt und Ein⸗ ſicht, dem Adel und den Rittern, deren Gerecht⸗ ſame ich keinesweges, wie mir vorgeworfen, her⸗ abſetzen will, daß er dieſe und ſich ſelbſt zu dem Koͤnige ſtelle, der Macht des Willens die Kraft der Ausfuͤhrung zu verleihen, dem Se⸗ nat, weiſe Vorkehrungen zu treffen zur Ver⸗ huͤtung des Unrechten, dem Hausvater, auf Ordnung und Zucht zu ſehen in ſeinem Hau⸗ ſe, dem Prieſter, daß er bete und ſinge, und
wo es ſeyn muß, den Bannſtrahl der Kirche
auf das Haupt der Uebertreter ſchleudere. Von dem allen iſt nun gar wenig geſchehen, oder gerade das Gegentheil, und daher kommt eben die Noth der Zeit. Der König ſah ſich gezwungen, fuͤr einige Monden oder Jahre ſein Friedensamt durch Andere verwalten zu laſſen, und das Schwert des Krieges aus der Scheide zu zie⸗ hen, denn nicht allein die Wohlfahrt ſeines Reiches iſt ihm anheim geſtellt, ſondern auch ſeine Ehre; die aber, welche jenes Friedens⸗ amt verwalteten fuͤr ihn, haben es leider nicht ſonderlich gethan; ein Theil des Adels, bedraͤngt in ſeinem Kigenen Rechte, war nahe daran,
die Rechte des Thrones 3 die Se⸗


