Teil eines Werkes 
14. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 5. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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deihlichem Werke. Wenn das Recht erſt wieder hervortritt aus der allgemeinen Zerſtörung, moͤgen auch allmaͤlig die Rechte wieder die alte Stelle gewinnen, doch auf das erſte gehe jetzt unſer Bemuͤhen. Die Treue umſtehe den kaum wieder aufgerichteten, noch wankenden Thron, und von ihm gehe die Gnade aus, die den Zagenden ermuthigt, vor deren belebenden Strahlen das Mißtrauen und die Widerſetz⸗ lichkeit zur Hölle entfliehen, daß die Erde wieder werde, wozu Gott der Herr ſie ge⸗ ſchaffen, zum Wohnplatze eintraͤchtiger Bruͤder.

Der Kaſtellan verſtummte, obſchon wider⸗ ſtrebend, in gewohnter Ehrfurcht vor dem ehr⸗ wuͤrdigen Diener des Altars; Nikolaus aber ſprach zu dieſem in trockener, und beinahe ge⸗ ringſchaͤtziger Weiſe: Geiſtlicher Herr von Krakow, in einer ſo ſchlimmen Zeit des Zwie⸗ ſpaltes, der Noth und Verwirrung, wie Ihr die gegenwaͤrtige mit Recht benennet, iſt vor allen heilſam und erforderlich, daß ein Feder ſeines Amtes warte mit ganzer Seele und ganzer Kraft, auch nicht daruͤber hinaus gehe, weder rechts noch links. Dem Koͤnige

gebuhrt es, zu und zu ſtrafen nach der

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