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der freien Heimat zu ſetzen, ergötzlich iſt es, den Edelmann zu hören, der die Rechte ſeiner Genoſſen herabſetzt, aber dreifach herrlicher iſt es noch, wenn der Sohn ſich des Unglimpfes erfreuet, der das graue Haupt ſeines Vaters getroffen, der ihm Hohn ſpricht und ihn tadelt in's Angeſicht!—— So, wende denn der polniſche Adel ſich ab von dem, der aus ſeinen Reihen tritt zur Seite des Königs, höher hallend, ſein Diener zu ſeyn als ein ritter⸗ licher Freier, ſo treffe den uͤbermuͤthigen Sohn des Vaters——.
Zuruͤck!— rief hier plötzlich mit kräftiger Wuͤrde der Biſchof von Krakow— zuruͤck in die ſchuldbeladene Bruſt mit dem gottverhaßten Worte, auf daß es ſich nicht umkehrend, ihr zum todtlichen Pfeil werde.— Huͤtet Euch— fuhr er ſanfter fort, ſich gegen die Anderen wendend— huͤtet Euch, dieß langerſehnte, heilbringende Wiederſehen zu truͤben, und die Freude und die Dankbarkeit gegen den Höchſten zu erſticken in feindſeligem Groll. Eine jam⸗ mervolle Zeit der Zwietracht und Noth iſt voruͤbergegangen, laſſet uns denn einig zu⸗ ſammentreten, uns die Hände bietend zu ge⸗


